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Ärztefon — Ärztlicher Notfalldienst Kt. Zürich: 0800 33 66 55

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Kinder & Jugendliche: 058 384 66 66

Erwachsene (ab 18): 058 384 20 00

Erwachsene (ab 65): 058 384 46 82

Sorgen um Suizid? Wenn Sie befürchten, dass sich Ihr Angehöriger etwas antun könnte: Lesen Sie, wie Sie das Thema ansprechen können →

Sie können einfach sagen: «Ich bin Angehörige*r und ich mache mir Sorgen um jemanden.» Mehr müssen Sie im ersten Moment nicht wissen.

Depression verstehen
und begleiten

Diese Website richtet sich an Angehörige von Menschen mit Depression: Partner*innen, Eltern, erwachsene Kinder, Geschwister oder enge Bezugspersonen. Sie soll nicht nur erklären, was Depression ist, sondern Ihnen helfen, in einer oft widersprüchlichen Lage orientiert zu bleiben: wenn Sie verstehen wollen, helfen möchten, an Grenzen kommen oder nicht mehr wissen, was heute der nächste sinnvolle Schritt ist.

Verstehen, ohne alles erklären zu müssen Beziehungsdruck realistisch einordnen Konkrete nächste Schritte finden Eigene Grenzen ernst nehmen
Wenn es gerade dringend ist

Schnelle Orientierung, wenn gerade wenig Energie da ist

Sie müssen sich nicht erst durch die ganze Website arbeiten. Wählen Sie direkt den einen Einstieg, der Ihrer Lage jetzt am ehesten entspricht.

Wo stehen Sie gerade?
Gute erste Einstiege
Wenn Sie tiefer einsteigen möchten

Für die vertiefte Lektüre

Die sieben Module sind die eigentliche Vertiefung der Website. Sie lohnen sich besonders dann, wenn Sie Ihre Lage nicht nur kurzfristig sortieren, sondern fundierter verstehen und tragfähiger handeln möchten.

Sie müssen dabei nicht mit Modul 1 beginnen. Wenn Ihre Lage bereits klar dringlicher ist, folgen Sie lieber der Einstiegshilfe oben.

Modul 1 Was ist eine Depression? Symptome, Ursachen und was im Gehirn passiert — das Fundament für alles Weitere. Zum Modul → Modul 2 Wie wird Depression behandelt? Psychotherapie, Medikamente, Bewegung — wann hilft was? Abgestuft nach Schweregrad. Zum Modul → Modul 3 Wie kommuniziere ich? Hilfreiche Sätze, Gesprächsleitfäden und wie man schwierige Themen anspricht. Zum Modul → Modul 4 Was passiert mit unserer Beziehung? Beziehungsdynamiken, Langzeitdruck, Kinder stärken — und wie Grenzen und Gegenseitigkeit tragfähig bleiben. Zum Modul → Modul 5 Was zusätzlich auftreten kann Wenn Angst, Schlafentgleisung, Konsum, Warnsignale oder starke Schwankungen das Bild komplizierter machen. Zum Modul → Modul 6 Wie schütze ich mich? Eigene Überlastung, Distanzbedarf und Rollen klären und die eigene Stabilität bewahren. Zum Modul → Modul 7 Wo finde ich Hilfe? Nächste Schritte, Beratungswege und Hilfe für Angehörige und Betroffene — auch wenn Hilfe abgelehnt wird. Zum Modul →
Optionaler Selbstcheck

Wie geht es Ihnen gerade?

Wenn Sie Ihre eigene Belastung kurz einordnen möchten, hilft Ihnen dieses Selbst-Assessment. Es dauert weniger als eine Minute und soll nicht bewerten, sondern Ihre Lage greifbarer machen.

Ihre Antworten bleiben auf diesem Gerät. Es werden keine Daten gespeichert oder übertragen. Der Test dient der Orientierung und ersetzt keine fachliche Abklärung.

5
Kaum erschöpftVöllig erschöpft
5
Wenig SorgenSehr grosse Sorgen
5
Sehr gutGar nicht mehr

Wofür diese Website da ist

Sie müssen hier weder alles lesen noch sofort zu einer klaren Haltung kommen. Diese Website soll helfen, die Erkrankung einzuordnen, typische Angehörigenkonflikte ernst zu nehmen und den nächsten passenden Schritt zu finden, auch wenn Ihre Gefühle gemischt sind.

Wenn Sie gleichzeitig helfen wollen, wütend sind, Schuldgefühle haben und selbst erschöpfen, ist das keine schlechte Haltung. Es ist oft genau die Realität von Angehörigen.