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Kompaktes Artefakt für Angehörige

Depression & Angehörige — Orientierung auf einer Seite

PUK Zürich · Fachstelle Angehörigenarbeit · für Situationen, in denen Sie nicht alles lesen, aber das Richtige nicht vergessen möchten

Diese Seite ist als Kompass gedacht: für den Kühlschrank, die Tasche, das Behandlungsgespräch oder einen Moment, in dem Sie selbst kaum Energie haben. Sie priorisiert nicht alles, sondern das, was Angehörigen in belasteten Situationen meist zuerst hilft.

🚨 Bei akuter Gefahr — sofort handeln:

144 Sanität · 117 Polizei

Ärztlicher Notfalldienst: 0800 33 66 55 Ärztefon — Ärztlicher Notfalldienst Kt. Zürich (24h)

Krisengespräch: 143 Dargebotene Hand (24h, anonym, kostenlos)

PUK Angehörigenberatung: 058 384 20 00 (kostenlos, ohne Überweisung)

Wenn heute nur wenig hängen bleiben soll:

  1. Sie müssen die Lage nicht zuerst vollständig verstehen, um Hilfe holen zu dürfen.
  2. Wenn etwas plötzlich nicht mehr ins Bild passt, lohnt sich Beobachtung oft mehr als weiteres Rätseln.
  3. Selbstschutz ist kein Gegenstück zu guter Begleitung, sondern ein Teil davon.

Vier typische Lagen — und was dann meist der sinnvollste nächste Schritt ist

Ich habe Sorge, dass es akut kippt

Nicht alleine sortieren. Bei akuter Gefahr sofort handeln, bei grosser Sorge früh telefonische Hilfe holen.

Zur Akut-Hilfe →

Es ist nicht akut, aber alles wirkt unübersichtlich

Wenn Angst, Konsum, Schlaf oder starke Schwankungen dazukommen, hilft oft eine ruhigere Einordnung statt noch mehr Druck.

Zu komplexen Verläufen →

Ich merke, dass ich selbst kippe

Erschöpfung, Gereiztheit, Härte oder Distanzwunsch sind oft Warnsignale von Überlastung, nicht moralisches Versagen.

Zu Selbstschutz →

Ich will für die nächste Krise vorbereitet sein

Warnsignale, Kontakte und klare nächste Schritte vorab festhalten entlastet im Ernstfall spürbar.

Zum Krisenplan →

Was Angehörige besonders häufig missverstehen

Was im Umgang meist eher hilft

Woran Angehörige merken, dass es für sie selbst zu viel wird

Drei erste Schritte, die heute oft sinnvoll sind

  1. Bei akuter Gefahr sofort 144 oder 117 rufen. Die Person nicht allein lassen und wenn möglich gefährliche Mittel sichern.
  2. Wenn es nicht akut ist, aber Sie heute handeln müssen: zuerst telefonische Orientierung holen, statt weiter allein zu suchen.
  3. Wenn Sie selbst erschöpft, blockiert oder überfordert sind, beginnen Sie mit Angehörigenberatung. Das ist kein Nebenschauplatz.

Wichtige Kontakte

Akute Gefahr?

🚑 144 Sanität 🚔 117 Polizei

Ärztlicher Notfalldienst

🏥 0800 33 66 55 Ärztefon 24h

Krisengespräch

💬 143 Dargebotene Hand (24h)